Zitate zum Thema "Monarchie"
“Wahrlich, existierte der österreichische Kaiserstaat nicht schon längst,
man müsste im Interesse Europas, im Interesse der Humanität selbst sich beeilen, ihn zu schaffen.“
František Palacký, österreichisch-böhmischer Historiker, 1848
“Die zweite Kardinaltragödie war die
völlige Zerstörung des Österreichisch-Ungarischen
Reiches durch die Friedensschlüsse von Saint Germain und Trianon.
Jahrhundertelang hatte dieser überlebende Körper des Heiligen
Römischen Reiches ein gemeinsames Leben gewährleistet, mit
Vorteilen in Handel und Sicherheit einer ganzen Anzahl von
Völkern, von denen keines in unserer Zeit die Kraft und
Vitalität hat, sich selbst zu behaupten angesichts des Druckes
eines wiedergeborenen Deutschland und Russland. Allen diesen
Völkern oder Provinzen, welche das Habsburgerreich bildeten, hat
der Gewinn ihrer Unabhängigkeit die Qualen eingebracht, welche die
alten Dichter und Theologen für die Verdammten der Hölle
reservierten.“
Winston Churchill, britischer Premierminister, 1948
"Otto von Habsburg hat viel getan, damit
Österreich wieder auf der Landkarte aufscheint, hat dafür
US-Präsident Roosevelt und den englischen Premier Churchill
gewonnen. Gedankt hat ihm die Republik nicht - ein typisch
österreichisches Schicksal."
Kronenzeitung zu Otto von Habsburgs 85. Geburtstag
„Ich habe im Vorkrieg die höchste Stufe
und Form individueller Freiheit und nachdem ihren tiefsten Stand seit
Hunderten Jahren gekannt... Wir haben mehr Freiheit im
staatsbürgerlichen Sinne genossen als das heutige Geschlecht, das
zum Militärdienst, zum Arbeitsdienst, in vielen Ländern zu
einer Massenideologie genötigt und eigentlich in allem der
Willkür stupider Weltpolitik ausgeliefert ist. Wir konnten
ungestörter unserer Kunst, unseren geistigen Neigungen uns
hingeben, die private Existenz individueller, persönlicher
ausformen. Wir vermochten kosmopolitischer zu leben, die ganze Welt
stand uns offen. Wir konnten reisen ohne Pass und Erlaubnisschein wohin
es uns beliebte, niemand examinierte uns auf Gesinnung, auf Herkunft,
Rasse und Religion. Wir hatten tatsächlich - ich leugne es
keineswegs - unermesslich mehr individuelle Freiheit und haben sie
nicht nur geliebt, sondern auch genutzt.“
Stefan Zweig, „Die Welt von Gestern“
"Ich stelle fest, dass die konstitutionellen
Monarchien die demokratischsten Länder Europas sind. Ich verstehe
nicht, wie es darüber eine Diskussion geben kann!"
Jack Lang, französischer Kulturminister, Oktober 1993
"Die herrschen wollen,
lieben die Republik,
die gut beherrscht sein wollen,
lieben nur die Monarchie."
Joseph Joubert, "Gedanken, Versuche und Maximen"
"Monarchie ist das einzige System, in dem die Macht zum Wohl aller ausgeübt wird."
Aristoteles

Sehnsüchte eines Österreichers
Österreich braucht ein übergeordnetes Zentrum, bestehend aus
immerwährenden höheren Werten, die man gar nicht mehr
auszusprechen wagt, wie Schönheit, Kultur, inneren und
äußeren Frieden, Glaube, Reichtum des
Herzens...Österreich braucht einen Kaiser, der dem Volke untertan
ist. Eine übergeordnete und strahlende Größe, zu der
alle Vertrauen haben, weil diese Größe im Besitz aller ist.
Die rationalistische Denkungsart hat uns zwar in diesem Jahrhundert
einen ephemeren, höheren, amerikanischen Lebensstandard auf Kosten
der Natur und der Schöpfung gebracht, der jetzt wieder zu Ende
geht, doch unser Herz, unsere Lebensqualität, unsere
Sehnsüchte zerstört, ohne die ein Österreicher nicht
leben mag.
Es ist ungeheuerlich, dass Österreich einen Kaiser hat, der
niemandem Böses tat, und ihn dennoch wie einen Aussätzigen
behandelt. Österreich braucht eine Krone! Es lebe Österreich!
Es lebe die Konstitutionelle Monarchie! Es lebe Otto von Habsburg!
Friedensreich Hundertwasser, Kaurinui, Neuseeland 28. 3. 1983,
am 14. Mai 1987 Otto von Habsburg zu seinem 75. Geburtstag gewidmet.
