Grundzüge des SGA-Programmes
- Überkonfessionell – Proeuropäisch - Monarchistisch
- Unser Fundament ist die europäische Tradition, zu der die Werte des Christentums und der Aufklärung gehören.
- Wir bekennen uns vorbehaltlos zum demokratischen Gemeinwesen und seinen Grundwerten, wie sie bereits im Staatsgrundgesetz von 1867 festgelegt waren.
- Wir bekennen uns vorbehaltlos zum Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Wirtschaft
- Schutz des Wirtschaftsstandortes Österreich, Förderung qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze
- Zollmäßige Bevorzugung von Importwaren, deren
Produktion heimischen Umwelt- und Sozialstandards entspricht,
gegenüber Waren, deren Herstellung Mensch und Umwelt massiv
schädigt.
- Erhöhung des Eigentümerkapitals der Betriebe
- Kein Ausverkauf des Landes: Maximum an österreichischer
Eigentümersubstanz als Ziel. Die Nutzung der natürlichen,
lebenswichtigen Ressourcen Österreichs muss in erster Linie der
Allgemeinheit zugute kommen, die Kontrolle darüber und der sich
ergebende Profit daher in österreichischer Hand verbleiben. In
diesem Zusammenhang ist die staatliche Oberhoheit Österreichs
über seine Ressourcen gesetzlich festzulegen und eine Sondersteuer
für jene privaten Unternehmen einzuführen, die diese
vertreiben. Die Preise für diese Ressourcen sind vom Staat
festzulegen, eine Weitergabe der Sondersteuer an den Endverbraucher ist
dadurch zu verhindern.
- Jährlich erhalten die Agrar-Global-Player
Millionenförderungen von der Europäischen Union, die diese
gar nicht benötigen. Die SGA setzt sich daher dafür ein, die
Agrarförderung für Großunternehmer abzubauen und diese
verstärkt den kleineren Landwirtschaften zuzuführen.
Europapolitik
- Die SGA befürwortet ein Bündnis der
mitteleuropäischen Staaten unter gemeinsamer Krone mit einer
gemeinsamen Außen-, Wirtschafts- und Verteidigungspolitik. Ob
diese innerhalb oder ausserhalb der NATO realisiert werden soll, ist zu
gegebenem Zeitpunkt in den Ländern der Krone einer Abstimmung zu
unterziehen.
- Nein zu einem EU-Beitritt der Türkei, Vertiefung der
Beziehungen zu europäischen Ländern und gegebenenfalls deren
Beitritt müssen Vorrang haben!
- Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen zu den anderen Nachfolgestaaten der Monarchie.
- Jene Textpassagen, die sich in den Landeshymnen auf die alte
Monarchie beziehen, dürfen keinesfalls verändert werden;
insbesondere gilt dies für die steirische Landeshymne:
Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust,
bis zum Wendenland am Bett der Sav',
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust,
bis ins Rebenland im Tal der Drav':
Dieses schöne Land ist der Steirer Land,
ist mein liebes,
teures Heimatland!
Es ist klar, dass sich daraus keinerlei Territorialansprüche ableiten lassen.
- Die SGA setzt sich dafür ein, dem Land Südtirol
hoheitsrechtliche Befugnisse (etwa durch Aufstellen einer eigenen
Exekutive) einzuräumen, dieses Hoheitsrecht soll durch
Österreich und Italien gemeinsam repräsentiert werden. Dazu
sollen sich die Einwohner Südtirols in einem Referendum zu ihrer
Nationalität äußern; die Repräsentation
müsste dann dem Ergebnis dieses Referendums entsprechend
proportional aufgeteilt werden. Weiters soll die Möglichkeit einer
Doppelstaatsbürgerschaft für die Südtiroler angestrebt
werden. Die bisherige Lösung ist nach Auffassung der SGA für
keinen der beiden Staaten und schon gar nicht für Südtirol
selbst optimal.
- Der Fortbestand italienisch-faschistischer Denkmäler in
Südtirol muss in einer regionalen Volksabstimmung entschieden
werden.
- Die SGA lehnt eine Einengung des politischen und kulturellen Horizontes auf den heutigen Kleinstaat Österreich ab.
- Die SGA setzt sich dafür ein, dass
- der österreichische öffentlich-rechtliche Rundfunk
(Radio und Fernsehen) bei seiner Sprecherschulung besonders auf die
Verwendung genuin österreichischer Ausdrücke und
Redewendungen und eine österreichische Sprachmelodie achtet. Das
gleiche gilt auch für wichtige aus Steuerzahlergeldern
geförderte Staatsbühnen wie etwa das Burgtheater.
- die Herausgabe von attraktiven Lehrbüchern und
interaktiven Lehrmedien der deutschen Sprache, in welchen dem
österreichischen Standard der unbedingte Vorzug vor dem
bundesdeutschen gegeben wird, durch die zuständigen Ministerien
aktiv gefördert und auch großzügig dotiert wird.
Weiters soll in den in diesen Lehrbüchern zur Anwendung kommenden
Lektionen die besondere Lage Österreichs in seinem historischen
und geographischen Kontext den Lernenden besonders nahegebracht werden.
- regionale Mundarten erhalten und nach Möglichkeit gefördert werden.
Bildung
- Förderung der mitteleuropäischen Sprachen im Schulunterricht aller ehemaligen Kronländer
- Aufwertung von Hauptschule und Lehre
- Gewährleistung eines freien Zugangs zu den
Universitäten. Österreichische Studienberechtigte sollen vom
Staat Gutscheine für ein gebührenfreies Studium erhalten.
- Ganztagsschulen im Rahmen der Pflichtschulzeit: Verpflegung und
nachmittägliche Betreuung der SchülerInnen zur Erledigung der
Hausübung, Abhaltung von Nachhilfe und Lernen für
Prüfungen etc. Mit Ausnahme einer die Kosten der Verpflegung
deckenden Gebühr soll dieses Angebot kostenlos, die Teilnahme
freiwillig sein.
- Sportliche Betätigung, "Pfadfinderwesen" und Gartenbau im
Rahmen des Nachmittagsunterrichts (bei Ganztagsschulen) sollen erstens
den Jugendlichen Gelegenheit geben, sich "auszutoben" und gleichzeitig
das soziale Gemeinschaftswesen und Zusammengehörigkeitsgefühl
fördern bzw. der in unseren Tagen auftretenden, zunehmenden
Bewegungslosigkeit und Unverständnis gegenüber der Natur
entgegensteuern. Weiters ist dadurch die Eingliederung
ausländischer Kinder und Jugendlicher in unsere Gesellschaft
erleichtert, diese können (insbesondere jene aus den ehemaligen
Kronländern) somit auch besser integriert werden, der Umgang von
Österreichern und Ausländern wird so früh gelernt und
kann erst gar nicht zum Problem gemacht werden.
- Integration des Faches "Staatsbürgerschaftskunde" in den
Unterricht sowie die eventuelle nachmittägliche Betreuung. Im Zuge
dessen sollen den Heranwachsenden Patriotismus, die kritische
Beobachtung der Regierung und der Gesellschaft sowie Offenheit
gegenüber anderen Kulturen vermittelt werden. In jedem Fall sollen
den Kindern und Jugendlichen die Gemeinsamkeiten in Kultur, Tradition
und der Geschichte Österreichs mit allen Völkern der
ehemaligen österreichisch-ungarischen Monarchie nähergebracht
werden.
- Die SGA fordert einen objektiven und umfassenden
Geschichtsunterricht in den Schulen. Eine Einfärbung des
Lehrplanes nach republikanisch-parteipolitischen Kriterien, wie sie
derzeit gegeben ist, ist dabei entschieden abzulehnen.
- Im Geschichts- und Literaturkundeunterricht sollen auch die
historisch und kulturhistorisch hervorragenden Persönlichkeiten
unserer Nachbarvölker, mit denen uns eine gemeinsame Vergangenheit
verbindet, berücksichtigt werden.
- Vergrößerung, Spezialisierung und vor allem dauerhafte
Verjüngung der Lehrerschaft sind nötig. Die Verjüngung
ist durch Abzug der Lehrer von der Lehrtätigkeit und deren Einsatz
in schulbegleitenden Institutionen (Beratungs- und
Betreuungsfunktionen, Erwachsenenbildung, Verwaltung etc.) fakultativ
ab dem 45., verpflichtend ab dem 50. Lebensjahr zu erreichen.
- Damit die Heranwachsenden in den vollen Genuss der
österreichischen Bildung kommen können, bedarf es
Lehrkräfte, die nicht nur aufgrund ihres Fachwissens, sondern auch
und gerade aufgrund ihrer pädagogischen Fähigkeiten und ihrer
Autorität geeignet sind. Besonders im Volksschulbereich soll im
Interesse der Kinder durch entsprechende Anreize größere
Ausgewogenheit im Verhältnis zwischen männlichen und
weiblichen Lehrkräften hergestellt werden.
- Der Besuch der staatlichen Kindergärten muss bis auf die
Verpflegung kostenlos sein. Die Zahl der BetreuerInnen soll auf ein
Maß aufgestockt werden, bei dem auf eine Person maximal zehn zu
betreuende Kinder kommen. Im letzten Jahr des Kindergartenbesuchs soll
eine umfassende Vorbereitung auf die Volksschulzeit angeboten werden,
in der den Kindern die Grundbegriffe von Lesen & Schreiben sowie
einfaches Rechnen nahegebracht werden.
- Bloßes prüfungsbezogenes Lernen soll vermieden werden.
- Erhöhung der Pflichtschuljahre von neun auf zehn Jahre, um
Schüler und Lehrer in Lehr- und Lernprozess zu entlasten. Diesem
"Mehr" an Zeit ist der Studienplan anzupassen.
- Wiedereinführung der Österreichischen
Hochschülerschafts-Wahlen nach altem Recht (vor der
Wahlrechtsreform von 2005), um somit die Direktwahl aller Gremien der
Studentenvertretung zu garantieren.
- Einführung eines allgemeinen verpflichtenden
überkonfessionellen Ethik- und Benimmunterrichts in den Schulen,
in dem unter anderem auf alle staatlich anerkannten Religionen
eingegangen werden soll, in Ergänzung zum herkömmlichen,
beizubehaltenden Religionsunterricht.
Monarch und Adel
- Ist der Monarch der Meinung, dass die Regierung eine
Entscheidung getroffen hat, die nicht dem Willen der Mehrheit des
Staatsvolkes entspricht, so kann er verbindlich eine Volksabstimmung
über die strittige Frage anordnen.
- Es soll ein für die Bevölkerungsstruktur repräsentatives Gremium
(Kontrollrat) geschaffen werden, das den Monarchen bei grobem
Fehlverhalten bzw. Unfähigkeit zur Abdankung zwingen kann. Danach tritt
automatisch die Thronfolge in Kraft. Dieses Gremium soll von beiden
Kammern des Parlamentes sowie dem Kronrat (persönlicher Beraterstab des
Monarchen) beschickt werden.
- Wir schlagen vor, dass die Anzahl der Mandate, die auf den Anteil
der Nichtwähler nach einer Wahl entfallen würden, durch
parteifreie Personen besetzt werden, die der Monarch aus verdienten
Bürgerinnen und Bürgern auswählt. Damit wären auch
die Nicht- und Weisswähler im Parlament vertreten.
Innenpolitik
- Aufwertung der Polizei: Der angeschlagene Ruf
der Exekutive, sowie der Umstand, dass die Polizei in den Augen vieler
eher als "Gegner" gesehen wird, muss wieder zum Positiven geändert
werden. Der Polizeiapparat soll zahlenmäßig den
Erfordernissen der Kriminalität angepasst werden. In der
Bevölkerung muss wieder ein Geist geschaffen werden, in dem der
Auftritt eines Uniformierten nicht Abneigung und Provokation
auslöst, sondern Respekt. Dementsprechend ist die Ausbildung der
Polizisten zu verbessern, aber auch und gerade das Bewusstsein der
Bevölkerung zu ändern.
- Keine Auslagerung von Exekutivaufgaben in die Privatwirtschaft!
- Durchforstung des StGB über nötige Gesetzes- und Strafverschärfungen und Änderungen.
- Senkung der Nationalratsabgeordnetenanzahl. Das dadurch
eingesparte Geld soll zweckgebunden für z. Bsp. Bildung, Soziales,
Forschung etc. verwendet werden.
- Mehr Praxisbezug in der Politik: Die Ministerien müssen
von entsprechenden Fachleuten besetzt werden, z. Bsp. muss ein
Landwirtschaftsminister selbst eine Landwirtschaft besitzen, der
Verteidigungsminister muss ein hoher Offizier sein usw.
- Politikergehälter sind drastisch zu senken,
Politikerpensionen sowie Gehaltsfortzahlungen zu streichen, wobei
erworbene Versicherungszeiten bis zur ASVG-Höchstbeitragsgrundlage
erhalten bleiben.
- Ersatzlose Streichung von Partei- und Presseförderungen aus Steuerzahlergeldern
- Jährliche Offenlegung sämtlicher Parteifinanzen in entsprechenden Amtsblättern
- Verpflichtende Offenlegung der Politikergehälter (Höhe und Quelle)
- Einkommensangleichung von Frauen und Männern - gleiches Geld bei gleicher Leistung!
- Auf leerstehenden Wohnraum in privaten und öffentlichen
Miethäusern (Mehrfamilienhäusern) soll künftig eine
Sonderabgabe eingehoben werden, sobald der für eine etwa
notwendige Sanierung/ Adaptierung übliche und zumutbare Zeitrahmen
massiv überschritten wird. Auf Umstände wie etwa die
Sockelsanierung ganzer Häuser mit dem Erfordernis, mehrere
benachbarte Wohnungen, etwa zum Einbau von WCs, gleichzeitig mieterfrei
zu machen, ist dabei Rücksicht zu nehmen. Damit soll die
Lukrativität einer Spekulation mit Wohnraum verhindert und
Wohnraum geschaffen werden. Die durch eine solche Massnahme erzielten
Einnahmen sollen zweckgebunden der Förderung der Sanierung der
historischen Bausubstanz in Wohnhäusern
(Gründerzeit-Häuser) sowie der Förderung des Einbaus von
Solaranlagen zur Warmwasserbereitung und Stromgewinnung, der
Wärmedämmung und Regenwassernutzung sowie anderer
ökologisch sinnvoller Maßnahmen dienen.
- Gewaltverherrlichende Computer-, Konsolen- und Videospiele,
sowie Spielzeug mit aus ebendiesen entlehnten Figuren, sind signifikant
höher zu besteuern als üblich. Damit soll einerseits der
Erwerb von pädagogisch zumindest zweifelhaftem Material erschwert
werden, andererseits soll der steuerliche Mehrerlös Opfern von
Gewaltdelikten sowie Einrichtungen, welche solche Opfer betreuen,
zweckgebunden zu Nutze kommen. Die Erstellung eines Katalogs von
Materialien, auf die eine solche Regelung zutrifft, unterliegt einer
von der Regierung zu bestellenden Kommission von Fachleuten.
- Streichung der Wahlkampfkostenzuschüsse, bzw. des
Kostenersatzes. Das derzeitige System von Wahlkämpfen durch
Plakatwerbung, Zeitungsartikel, Werbezusendungen usw, finanziert durch
Parteienförderung und Wahlkampfkostenzuschüsse auf
Steuerzahlerkosten, soll durch gezielte, seriöse Information
über alle politischen Gruppierungen, welche die notwendigen
Stimmen für eine Kandidatur gesammelt haben, ersetzt werden. Die
Position aller wahlwerbenden Gruppen sollen den Bürgern in Form
einer brieflichen Information, welche das wahlleitende Innenministerium
an alle Wahlberechtigten sendet, dargelegt werden. Auch der
öffentliche Rundfunk hat seiner Informationsverpflichtung in
diesem Sinne nachzukommen.
- Angehörigen der Bundes- und Landesregierungen ist es
für die Dauer ihrer Tätigkeiten zu untersagen,
"Nebentätigkeiten" (z.B. Minister als Vorstandsmitgliedern eines
Konzerns) in der Wirtschaft einzunehmen.
- Die SGA favorisiert die Einführung eines
minderheitenfreundlichen Mehrheitswahlrechts (Modell Poier). Demzufolge
würde die Partei mit den meisten Stimmen (auch bei relativer
Mehrheit) automatisch die Hälfte aller Sitze im Parlament plus
eine Stimme erhalten. Die verbleibenden Stimmen würden dann unter
den anderen Parteien verhältnismäßig aufgeteilt werden.
- Im Falle eines Einzuges in ein Landes- oder Bundesgremium wird sich die SGA keinem Clubzwang unterwerfen.
Umwelt
- Da die derzeitigen Umweltschutzgesetze je nach Bundesland
eklatante Unterschiede aufweisen, die einen effektiven
österreichweiten Umweltschutz erschweren, muss ein bundesweit
gültiges Umweltschutzgesetz geschaffen werden. Dieses ist durch
Zusatzartikel, die auf spezielle Gegebenheiten in bestimmten Regionen
eingehen, zu ergänzen.
- Es soll eine gemeinsame mitteleuropäische
Umwelteingreiftruppe geschaffen werden, die auch
grenzüberschreitend angerufen und eingesetzt werden kann. Sie ist
gemischt zusammengesetzt (z.B. ein Österreicher und ein Ungar
für das ungarisch-österreichische Grenzgebiet),
ausgerüstet um Umweltverstöße unmittelbar festzustellen
und hat bei Gefahr im Verzug Exekutivbefugnisse (z.B. die Anordnung der
Einstellung des Betriebes bei umweltverschmutzenden Unternehmen bis zur
Lösung des Problems).
- Vor der Errichtung von Atomkraftwerken soll die im Falle einer
Reaktorkatastrophe unmittelbar betroffene Bevölkerung mittels
einer über die Staatsgrenzen hinweg abzuhaltenden Volksabstimmung
dem Bau zustimmen müssen. Die Verbindlichkeit derartiger
übernationaler Abstimmungen ist durch bilaterale Verträge
zwischen den Staaten Mitteleuropas abzusichern.
- Die derzeitige Bemessung der KFZ-Steuer an der Motorleistung soll
durch eine Bemessung am Kraftstoffverbrauch ersetzt werden, mit
Ausnahme historischer Kraftfahrzeuge.
Energie
- Die SGA fordert eine umweltfreundliche Energiepolitik, deren
Endziel die Unabhängigkeit von Stromimporten ist. Dazu
müssten sich die Gemeinden selbstständig (über Solar-,
Biomasse-, Hackschnitzelanlagen etc.), Städte jedoch über
große Kraftwerke versorgen. Dadurch könnten weiters
größere Kraftwerke entlastet und dem
gesundheitsschädlichen Überlandtransport entgegengewirkt
werden. Das in der Steiermark und dem Burgenland noch unvollendete
österreichweite 380-kV-Stromnetz muss vervollständigt werden,
um eine Versorgung im Notfall (Ausfall einer Anlage) garantieren zu
können.
- Die SGA lehnt jede Form von Atomstromproduktion, bzw. den Import von Atomstrom aus dem Ausland ab.
Verteidigung
- Die SGA befürwortet ein duales Verteidigungssystem: ein
schlagkräftiges, kleinräumig strukturiertes Heer im Inland
unter Beibehaltung der Wehrpflicht sowie eine etwa 5000 Mann umfassende
Truppe von Berufssoldaten für internationale Einsätze unter
UNO-Mandat.
- Herausnahme von aus dem Dritten Reich stammenden Passagen aus der Allgemeinen Dienstvorschrift
- Die SGA empfiehlt, derzeit keinem Verteidigungsbündnis beizutreten.
- Für die Streitkräfte ist durch den Gesetzgeber eine
neue, klare und den Erfordernissen der Zeit angepasste
Aufgabendefinition und Zielsetzung zu geben. Das Beamtentum in den
Streitkräften ist abzuschaffen.
- Die Organisation der Ausbildung in den Streitkräften soll am
Modell der Schweizer Armee verbessert werden (Staffelung der
Präsenzdienstdauer je nach Funktion/Verwendung).
- Für Mitteleuropa soll ein gemeinsamer Verteidigungsrat geschaffen werden.
- Da eine Moral- und Prestigesteigerung dringend nötig
erscheint, soll in den Streitkräften – wo dies Sinn macht
– verstärkt auf die altösterreichische
Militärtradition zurückgegriffen werden.
Minderheitenpolitik
- Es sollen die topographischen Bezeichnungen (Ortstafeln) in
Mitteleuropa in den Sprachen aller im zwanzigsten Jahrhundert
ortsansässigen Völker erfolgen, selbst wenn diese vertrieben
wurden.
- Ziel der SGA ist es, die in den letzten Jahrzehnten
zugewanderten Minderheiten - also jene, die nicht historischen
Völkern Mitteleuropas angehören - vollständig in die
österreichische Gesellschaft zu integrieren. Damit dies in
Anbetracht des beschränkten Aufnahmepotentials Österreichs
gelingt, ist die zukünftige Zuwanderung auf ein adäquates
Maß zu beschränken.
Asylpolitik
- Die Asylverfahren müssen beschleunigt werden. Die
Entscheidung über ein allfälliges Bleiberecht
(Aufenthaltsstatus) für Asylantragsteller ist getreu dem
subsidiären Prinzip auf die unterste Ebene der Verwaltung zu
verlagern (Gemeinde). In diese Entscheidung sind vor allem jene
einzubinden, die im täglichen Leben tatsächlich mit dem
Antragsteller konfrontiert werden (Nachbarn, Lehrer,
Bürgermeister, Pfarrer etc.). In diesem Zusammenhang soll die
Vergabe des Privilegs einer österreichischen
Staatsbürgerschaft durchaus restriktiv gehandhabt werden. Zur
sozialrechtlichen Erfassung und zwecks Selbsterhalt (um damit nicht
mehr auf Steuerzahlerkosten leben zu müssen), sollen die
Asylwerber von Anfang an die Möglichkeit erhalten, in
Österreich einer geregelten Arbeit nachzugehen.
Familie
- Die SGA bekennt sich zu einer kinderfreundlichen Gesellschaft und der Verantwortlichkeit, die sich daraus ergibt.
Diese Punkte erheben natürlich keinen Anspruch
auf Vollständigkeit, sondern werden auf den Kongressen der
Schwarz-Gelben Allianz laufend ergänzt und aktualisiert.