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„Interreligiöses Dialogzentrum ist schlechter Scherz auf Kosten der Steuerzahler“ PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 20. Oktober 2011 um 14:51 Uhr
alt„Das in Wien geplante interreligiöse „Dialogzentrum“ in Zusammenarbeit mit Saudi-Arabien sorgt weiter für heftige Diskussionen.

Die Asylantenberaterin Simone Mayer, vor kurzem neu bestellte Integrationssprecherin der Monarchisten-SGA, zeigt sich empört über dieses Zentrum: “Ausgerechnet Saudi-Arabien, wo auf Abfall vom Islam die Todesstrafe steht, soll einen internationalen interreligiösen Dialog fördern wollen?”

In Saudi-Arabien sind alle Religionen außer dem ultrakonservativen und fundamentalistischen Wahabismus verboten. Dieser gilt als besonders konservativ-puritanische Auslegung des Islam. 

Steuerbegünstigungen schädigen Steuerzahler
 
Das geplante interreligiöse Dialogzentrum in Wien wird in den Genuss beträchtlicher steuerlicher Begünstigungen kommen. Angeblich entstünden dem österreichischen Staat keine Kosten, so Aussenminister Michael Spindelegger. Integrationssprecherin Mayer widerspricht vehement: „Es erhebt sich die Frage: Wenn Steuerbegünstigungen keine Kosten auf dem Rücken der Steuerzahler sind, was dann?“
 
Polizei hat keinen Zutritt
 
Das "König Abdullah Zentrum für Interkulturellen und Interreligiösen Dialog" (KACID) wurde als internationale Organisation gegründet. Damit ist der exterritoriale Status mit dem einer Botschaft vergleichbar. „Dadurch hat die Polizei keinen Zutritt und der österreichische Staat keinerlei Kontrolle über die Vorgänge in diesem Zentrum“, erläutert die Integrationssprecherin der Monarchisten. „Und das alles, weil ein Aussenminister der Republik sich wieder einmal negativ profilieren will“, schließt Mayer.
 

Rückfragen:

Simone Mayer
+43 (664) 9239793