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Pressetexte der Monarchisten - Schwarz-Gelbe Allianz
Offener Brief an Dr. Josef Cap PDF Drucken E-Mail
Montag, den 15. Februar 2010 um 08:50 Uhr

Ihre Äußerungen betreffend die (schon längst überfällige) Abschaffung der „Habsburger Gesetze“ zeigen leider deutlich, dass sich im Grunde an der sozialistischen Gesinnung seit den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts nichts geändert hat.
Es ist erschreckend, dass ein Politiker (und eine Partei) in einer Demokratie sich dazu versteigt, von den Mitgliedern einer Familie zu verlangen, ihre Bürgerrechte in unserem Staat durch Verzichtserklärungen erwerben zu müssen, und somit wieder einmal Themen vermengt, die nichts miteinander zu tun haben können und dürfen!
Tatsache ist, dass die Mitglieder der Familie Habsburg nach wie vor mit Verbrechern gleichgestellt sein sollen (die sich ja auch nicht für das Amt des Bundespräsidenten bewerben dürfen), wenn sie nicht bereit sind, diverse Verzichtserklärungen zu unterzeichnen.
Ein trauriger Tag für jede demokratisch empfindende Österreicherin, jeden demokratisch empfindenden Österreicher!
Und – man muss nicht Monarchist(in) sein, um über derartige Menschenrechtsverletzungen entsetzt zu sein!
Herr Dr. Cap, befreien Sie sich von Ihrer Habsburg-Paranoia! Es ist höchste Zeit!

 
Zuwanderer stärken uns! PDF Drucken E-Mail
Freitag, den 22. Januar 2010 um 17:19 Uhr

Die Monarchisten – Schwarz-Gelbe Allianz fordern eine vollständige Neuorientierung: derzeitige Integrationspolitik ist ein Verbrechen an Österreich - völlige Konzeptlosigkeit der Parlamentsparteien.

Wie SGA-Mitarbeiter bei Gesprächen mit den Integrationsbeauftragen der Grünen Wien und der ÖVP Wien feststellen konnten, herrscht in der Frage der Migrantenpolitik diffuse Konzeptlosigkeit. Während die Grünen nicht einmal die Frage beantworten konnten, was denn eigentlich Integration sei, erweckte die ÖVP überhaupt den Eindruck einer Alibiaktion. In einigen Punkten ging man jedoch d’accord mit der SGA: ohne Bildungsoffensive - insbesondere für Migranten - und ohne Revidierung der Einstellung weiter Teile der österreichischen Bevölkerung zur Migrationsfrage wird es langfristig keine funktionierende Integration geben.

Integration für Zuwanderer UND Inländer

„Mit einer reinen ‚Ausländerproblematik’ hat man es also nicht zu tun“, so SGA-Obmann Wolfgang Geißler. Man rede immer nur über die Integration von Zugewanderten und dabei auch fast ausschließlich über Integrationsunwillige. Über Integrationsprobleme bei Österreichern ohne Migrationshintergrund spreche niemand. „Dabei hat die Politik in beiden Fällen in den vergangenen Jahrzehnten gnadenlos versagt“, schließt Geißler.

Schaffung eines eigenen Integrationsressorts

Die Integration von „gescheiterten“ Zuwanderern wie Inländern ist heute DAS Schlüsselthema der Politik – und dabei im Innenressort völlig falsch aufgehoben. Ein eigenes, schlankes Integrationsressort, mit Fachleuten besetzt und beraten von Betroffenen und NGOs, wäre ein erster Schritt zur Schaffung einer tragfähigen Organisationsstruktur. Daneben ist vor allem das Schulsystem gefordert, das mittelfristig darauf umgestellt werden müsse, viel mehr Erziehungs- und Integrationsaufgaben zu übernehmen.

 
Die Monarchisten – Schwarz-Gelbe Allianz unterstützen Unterschriftenaktion: österreichische Staatsbürgerschaft für Südtiroler! PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 13. Januar 2010 um 15:29 Uhr

Die SGA fordert die Parteien Südtirols und Österreichs auf, gemeinsam für die Doppelstaatsbürgerschaft für alle Südtirolerinnen und Südtiroler zu wirken.

Die Doppelstaatsbürgerschaft als Ergänzung zum Südtirolpaket

Neben der Einführung einer Doppelstaatsbürgerschaftsmöglichkeit verlangt die SGA, dem Land Südtirol hoheitsrechtliche Befugnisse (etwa durch Aufstellen einer eigenen Exekutive) einzuräumen, wobei dieses Hoheitsrecht durch Österreich und Italien gemeinsam repräsentiert werden soll. Dazu sollen sich die Einwohner Südtirols in einem Referendum zu ihrer Nationalität äußern; die Repräsentation müsste dann dem Ergebnis dieses Referendums entsprechend proportional aufgeteilt werden.

Volksabstimmung über faschistische Denkmäler

Der Fortbestand italienisch-faschistischer Denkmäler in Südtirol soll in einer regionalen Volksabstimmung entschieden werden, wobei die SGA die österreichische Bundesregierung auffordert, diplomatischen Druck auf die italienische Regierung auszuüben um in dieser und anderen Fragen der Südtirol-Problematik voranzukommen.

Selbstbestimmung heißt das Ziel

Wie ein Sprecher der SGA betonte, sei die Möglichkeit einer abschließenden Volksabstimmung anzustreben, um im Sinne des Selbstbestimmungsrechts der Völker vollendete Tatsachen zu schaffen. „Es besteht kein Zweifel daran, dass eine derartige Abstimmung letztlich für Tirol, für Österreich ausgehen wird. Insbesondere dann, wenn in den nächsten Jahren immer mehr Junge sich nicht mehr mit den Tatsachen abfinden werden, die von den Alten, die sich im Autonomiestatut bequem eingenistet haben, geschaffen wurden.“

 
Monarchisten fordern Abschaffung der Parteienförderung und strengere Regeln bei der Parteifinanzierung PDF Drucken E-Mail
Montag, den 11. Januar 2010 um 13:58 Uhr

Die Monarchisten - Schwarz-Gelbe Allianz kritisieren die „Selbstbedienungsladen-Mentalität“ des herrschenden Parteiensystems: krisengeschütteltes Österreich - aber Hauptsache, die Parteienfinanzierung ist krisenfest.

Offenlegung sämtlicher Parteifinanzen und Politikerverdienste

Unter anderem müsse die bereits vorhandene Pflicht zur Offenlegung von Parteispenden ausgebaut und auch eine verpflichtende Offenlegung sämtlicher Politikerbezüge und deren Zuverdienste auf „Punkt und Beistrich“ eingeführt werden. Ziel müsse es sein, zu eruieren, auf wessen Gehaltslisten die Parteien und ihre Funktionäre stehen.

Ersatzlose Streichung von Partei- und Wahlkampfförderungen auf Steuerzahlerkosten

Daneben müsse die Parteiförderung und die Wahlkampfkostenbeiträge aus Steuerzahlergeldern ersatzlos abgeschafft werden. „Das derzeitige System von Wahlkämpfen durch Plakatwerbung, Zeitungsartikel, Werbezusendungen usw., finanziert auf Steuerzahlerkosten, muss durch eine gezielte, seriöse Information über alle politischen Gruppierungen, welche die notwendigen Stimmen für eine Kandidatur gesammelt haben, ersetzt werden“, so SGA-Sprecher Alexander Šimec.

Einführung eines neutralen Informationssystems über alle politischen Gruppierungen

Die Positionen aller wahlwerbenden Gruppen müsse den Bürgern in Form einer brieflichen Information, die das wahlleitende Innenministerium an alle Wahlberechtigten sendet, dargelegt werden. Šimec: „Auch der öffentliche Rundfunk hat seiner Informationsverpflichtung in diesem Sinne nachzukommen. Damit wäre gewährleistet, dass alle politischen Gruppierungen und Parteien unabhängig von ihrer finanziellen Potenz die Möglichkeit erhalten, sich dem Wähler seriös zu präsentieren. - Alles andere ist einer Demokratie unwürdig.“

 
Bundespräsidentenwahl "republikanische Umrahmung einer Farce" PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 26. November 2009 um 14:05 Uhr

Die monarchistische Schwarz-Gelbe Allianz (SGA) sieht sich in ihrer Forderung erneut bestätigt, Österreich brauche ein wirklich parteiunabhängiges, dauerhaftes Staatsoberhaupt als Integrationsfigur.

Allein die derzeit laufende Diskussion um das Staatsoberhaupt, das höchste Amt des Staates, würde dem Bundespräsidenten unendlichen Schaden zufügen.
Wie sich jetzt zeige, könne der österreichische Bundespräsident per se kein überparteiliches Staatsoberhaupt sein und stelle daher auch kein Angebot eines wirklichen Oberhauptes für alle Österreicher dar.

Schwarz-Gelbe Allianz verlangt starkes Staatsoberhaupt: „Grüßaugust ist zu wenig“

Wie der Sprecher der Monarchisten, Alexander Šimec, festhält, habe der derzeitige Bundespräsident aufgrund der historisch einmalig niedrigen Beteiligung an seiner Wahl nur ein sehr schwaches Mandat: “Es geht aber gar nicht um die Person des Dr. Heinz Fischer, eines vollkommen integren Sozialdemokraten, der allerdings in diesen Zeiten mit Sicherheit mehr sein sollte als ein Grüßaugust. Es geht um die Tatsache, dass diesem Land die Integrationsfigur fehlt, die Werte und Ideale vermittelt, Ideen einbringt, Visionen vertritt und Identität stiftet. Er muss ein ernstzunehmendes Gegengewicht zu den Parteien darstellen.“

Laut den Monarchisten - Schwarz-Gelbe Allianz stelle die derzeitige Diskussion zur Bundespräsidentenwahl 2010 die "republikanische Umrahmung einer grotesken Farce dar, in der das Staatsoberhaupt einmal mehr zum Spielball parteiinterner Interessen wird".

Grüne und BZÖ nähern sich Linie der Monarchisten an

Erfreut zeigte sich der Sprecher der SGA über die Äußerungen der Verfassungssprecherin der Grünen Daniela Musiol, die in den Habsburgergesetzen generell eine "Sippenhaftung" sehe. Allerdings sei es verwunderlich, dass die Grünen ihren potentiellen Kandidaten nicht unterstützen wollen: „Ist etwa auch bei den angeblich so aufgeschlossenen Grünen in Wirklichkeit der Name 'Habsburg' ein Hindernis?“, fragt Šimec.
Indes lässt die SGA weiterhin offen, ob es von Seiten der Monarchisten eine offizielle Unterstützung für Dr. Ulrich Habsburg-Lothringen geben wird. Darüber wird es in den nächsten Wochen innerhalb der SGA einen intensiven Diskussionsprozess geben.
Eine Nähe zu monarchistischen Positionen habe auch BZÖ-Chef Josef Bucher gezeigt, der eine angesehene, unabhängige und kompetente Person, die keinesfalls aus einer Partei komme solle, bevorzugen würde.

 
"Asylwerber individuell beurteilen" - Monarchisten begrüssen Nagl-Vorstoß PDF Drucken E-Mail
Montag, den 23. November 2009 um 13:37 Uhr

Befriedigt zeigen sich die Monarchisten -- Schwarz Gelbe Allianz (SGA) über die Aussage des Grazer Bürgermeisters Siegfried Nagl, der sich am Samstag gegenüber der "Kleinen Zeitung" dafür aussprach, im Fall der Familie Zogaj eine Ausnahme zu machen und Asylwerber individuell zu beurteilen.

Bürgermeister Nagl (VP) übernimmt Forderung der Monarchisten

"Nagl schwenkt mit seinem Wunsch nach einer Regelung, die Ausnahmen erlaubt, voll auf die Linie der SGA", so SGA-Presseprecher Šimec. Es sei erfreulich, dass der Grazer Bürgermeister auch in dieser Hinsicht eine Nähe zu monarchistischen Positionen zeige, die man ihm immer wieder nachsagt. Bedauerlich sei allerdings die Position der restlichen ÖVP, die sich in Geiselhaft der Rechtspopulisten befinde.
Die Forderung nach einer Verlagerung der Entscheidung über die Asylgewährung auf die allerunterste Ebene -- nämlich jener Menschen, die im Alltag mit den Asylwerbern konfrontiert sind -- findet sich bereits seit zwei Jahren im Programm der Monarchisten.

Asylwerber sollen Lebensunterhalt selbst verdienen

Auch fordern die Monarchisten seit langem, dass auch Asylwerber bis zur Entscheidung über ihren Verbleib für ihren eigenen Lebensunterhalt aufkommen sollten: "Es ist nicht einzusehen, dass Asylwerber von den Steuerzahlern erhalten werden sollen, auch wenn sie arbeitsfähig sind.
Die derzeitige Regelung kostet die Österreicherinnen und Österreicher Unsummen, die man leicht einsparen könnte. Asylwerber sollten ihren Lebensunterhalt daher bestreiten dürfen, aber auch müssen", so der SGA-Sprecher.

FP-Vilimsky: Zynismus wie im Dritten Reich

Zu FPÖ-Generalsekretär Vilimsky, der jüngst gemeint hatte, man könne hoffen, dass die Familie Zogaj "endlich zusammengeführt" werde und im Kosovo "gemeinsam ein schönes Weihnachtsfest verbringen" könne, sagte Šimec: "Das ist die Geisteshaltung derjenigen, die über dem Tor von Auschwitz den Spruch 'Arbeit macht frei' anbringen ließen."

 
„Stimmen für die Monarchie“: Monarchisten demonstrieren wieder PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 12. November 2009 um 13:03 Uhr

Wie schon 2007 und 2008 halten die Monarchisten auch anlässlich des heutigen 91. Jahrestages der Ausrufung der Republik wieder eine Kundgebung in der Wiener Innenstadt ab. Um 19.00 versammelt man sich am Stock-Im-Eisen-Platz, von wo sich ein Fackelzug Richtung Michaelerplatz in Bewegung setzen und wo auch die Schlusskundgebung stattfinden wird.

Ursprünglich sollte die Demonstration vor dem Republiksdenkmal enden, doch wurde dies aufgrund eines Sondersitzung des Nationalrates nicht genehmigt.

Die Demonstration steht unter dem Motto „Stimmen für die Monarchie“ und soll darauf hinweisen, dass auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten sich im Laufe der Geschichte immer wieder für die monarchische Staatsform ausgesprochen haben.

„Die wohlhabendsten Staaten der Erde sind keine Republiken, sondern Monarchien“, so SGA-Sprecher Alexander Šimec. „Auch unser Land kann von einer Rückkehr zur Monarchie nur profitieren.“

Erwartet werden auch Teilnehmer aus anderen Nachfolgestaaten der Monarchie.

 
Monarchisten prangern Missbrauch der österreichischen Hochschulen durch deutsche Studierende an PDF Drucken E-Mail
Dienstag, den 03. November 2009 um 18:17 Uhr

Die Monarchisten – Schwarz-Gelbe Allianz begrüßen die auch von der Regierung endlich aufgenommene Bildungsdebatte in Österreich und fordern, jetzt unverzüglich die richtigen Schritte zu setzen: Ausgleichszahlungen für deutsche Studenten – Gratisgutscheine für Österreicher!

Monarchisten lehnen Wiedereinführung der Studiengebühren ab

Wie der SGA-Sprecher Alexander Šimec mitteilte, seien die Monarchisten grundsätzlich für eine Gewährleistung eines freien Zugangs zu den Universitäten. Man könne sich aber bei einem weiteren hohen Andrang deutscher Studierender an die heimischen Unis auch vorstellen, angemessene Studiengebühren für alle Studierenden einzuführen und im Gegenzug für österreichische Studienberechtigte durch den Staat Gutscheine für ein gebührenfreies Studium ausgeben zu lassen. – „Zumindest vorläufig, bis sich die Situation beruhigt hat und die Weichen langfristig wieder auf einen österreichischen Hochschulstandort mit Potenzial gestellt wurden“.

Deutscher Missbrauch erinnert an Anschluss

Erstaunt zeigte sich der Sprecher der Schwarz-Gelben Allianz, dass in der Debatte eines der Hauptprobleme – die deutschen Studenten – bisher sorgsam vermieden wurde. „Das ist ähnlich wie in der Zuwanderungsdebatte: auf ‚die Ausländer’ wird hingehaut, solange sie aus der Türkei oder Bosnien stammen. Die größte Gruppe an Neuzuwanderern ist jedoch die deutsche. Ähnlich verhält es sich mit der Übernahme österreichischer Wirtschaftsunternehmen und jetzt mit den Hochschulen. Drei Viertel der ÖH Innsbruck wird beispielsweise durch deutsche Studenten gestellt. Das ist ein zweiter Anschluss.“

Ein kleines Land wie Österreich könne nicht die Numerus-Clausus-Flüchtlinge eines zehn mal größeren Staates aufnehmen und auf eigene Kosten studieren lassen. Vor allem dann nicht, wenn damit gerechnet werden könne, dass keiner der deutschen Studenten jemals in Österreich arbeiten und Steuern zahlen werde.

In jedem Fall sei aber eine sofortige Ausgleichszahlung mittels einer Pro-Kopf-Pauschale für jeden deutschen Studierenden bzw. Studierende durch die Bundesrepublik Deutschland einzufordern. Hierzu sei ein rasches und nachhaltiges Handeln seitens der Regierung gefordert.

Gleichstellung der mitteleuropäischen Nachbarn mit Inländern

Darüber hinaus fordert die Schwarz-Gelbe Allianz ein multilaterales Gleichstellungsgesetz für Staatsangehörige Ungarns, Tschechiens, der Slowakei, Sloweniens und Kroatiens, ähnlich dem derzeitigen Modell für Studierende aus Südtirol. Mit einem derartigen Gesetz könnten Studierende aus den betreffenden Staaten gesetzlich österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt und deren Studium in Österreich gesichert werden. „Das wäre ein weiterer nötiger Schritt in Richtung eines mitteleuropäischen Zusammenwachsens“, so der SGA-Sprecher.

 
26. Oktober - Österreichischer Nationalfeiertag PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 24. Oktober 2009 um 01:36 Uhr

Die österreichischen Monarchisten gratulieren der österreichischen Nation und ihren Völkern zum bevorstehenden Nationalfeiertag

Anlässlich des diesjährigen Nationalfeiertages fordern die Monarchisten - Schwarz-Gelbe Allianz die Aufgabe des derzeitigen von der Republik verordneten nationalistischen Denkens

Wie Wolfgang Geißler, der Obmann der monarchistischen Bewegung, und sein Stellvertreter Dr. Kambis Atefie am Freitag in einer Aussendung verlauten ließen, sei das Verhalten der österreichischen, besonders aber der Kärntner Politik, seit Jahrzehnten völlig inakzeptabel, da diese die slowenischsprachigen Österreicher als „Minderheit“ im eigenen Land ausgrenze. Dabei handle es sich bei den Kärntner Slowenen genauso wie bei den Kroaten und Ungarn des Burgenlandes um eines der urösterreichischen Völker der österreichischen Gesamtnation.

Mit einer Vereinnahmung von Nachbarnationen habe dies jedoch nichts zu tun: „Wir treten für die österreichische Nation als Summe aller Völker, die auf dem Gebiet der Republik leben, ein. Egal ob es sich dabei um alteingesessene Völker wie die Slowenen handelt oder um in den letzten Jahrzehnten Zugewanderte", meinen die Repräsentanten der SGA. Dieses Selbstverständnis sei eine wesentliche Voraussetzung für eine gelungene Integration und biete Österreich ungeahnte Chancen.

Neues Österreich-Bewusstsein

Dahingehend verlange die Tatsache, dass Österreich ein Einwanderungsland sei, auch ein Umdenken im ohnehin unvollständigen landläufigen Selbstverständnis. Wesentlicher Bestandteil eines neuen Österreich-Bewusstseins in Bezug auf die derzeitige Republik, eines neuen, originär österreichischen Patriotismus, den Inländer und Zuwanderer gleichermaßen pflegen könnten, müsse aber das Bewusstsein sein, dass wir Österreicher viele Völker seien: "Jeder Mensch kann grundsätzlich Angehöriger der österreichischen Nation sein, unabhängig von seiner Herkunft, seiner Religion oder Volkszugehörigkeit, wenn er dies nur wünscht und sich dazu bekennt", so Dr. Atefie. Die Voraussetzung für Zuwanderer hierzu sei aber jedenfalls die deutsche Sprache und die Anerkennung unserer Lebensgewohnheiten.

Monarchisten kritisieren Festhalten des BZÖ an Verfassungswidrigkeiten

In diesem Zusammenhang fordern die Monarchisten, die vom Verfassungsgerichtshof deutlich formulierten Rechte des slowenischen Volkes in Kärnten endlich vollständig umzusetzen, da dieses zu den autochthonen österreichischen Ethnien gehöre. Nur ein rechtlich korrektes und humanes Zusammenleben der Volksgruppen garantiere die Prosperität unserer gemeinsamen Heimat, des Donauraumes, auch in der Zukunft.

Wien als eines der Zentren Europas – Klare Absage an die FPÖ

Die Zuwanderung der letzten Jahrzehnte aus allen Teilen der Welt habe nicht nur eine ganze Reihe von zum Teil ungelösten Problemen aufgeworfen, sondern auch die Chance gebracht, gerade Wien wieder als eines der grossen geistigen Zentren der Welt wiederentstehen zu lassen. Vor allem für den mitteleuropäischen Kulturraum, den Raum der Donaumonarchie, könne Wien erneut ein Zentrum werden. Es sei aber unabdingbar, neben der schon faktischen wirtschaftlichen Verflechtung auch geistige Grenzen abzubauen.

Vor allem gegenüber der fremdenfeindlichen Position der FPÖ grenzen sich die Monarchisten klar ab: „Wir werden gegen diesen Nationalismus und Provinzialismus entschieden dagegenhalten, da wir uns prinzipiell gegen all jene stellen, die aus ihrer Hetze politisches Kleingeld zu schlagen versuchen und die in den Menschen genau jene niederen Instinkte anzusprechen versuchen, die uns Österreicher schon einmal in das Verderben gestürzt haben", stellte abschliessend SGA-Obmann Geißler unmissverständlich klar.

 
Monarchisten fordern raschen Umbau des Bildungs- und Schulsystems PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, den 15. Oktober 2009 um 14:45 Uhr

Die Monarchisten -Schwarz-Gelbe Allianz fordern von der Regierung endlich Taten bei der Reform des Schulsystem und sehen den jüngsten Schwenk der ÖVP als taktisches Manöver.

In der laufenden Debatte um die Ganztagsschulen fordern Die Monarchisten die flächendeckende Einrichtung von Ganztagsschulen im Rahmen der Pflichtschulzeit. Diese müssten der Verpflegung und nachmittäglichen Betreuung der Schülerinnen und Schüler zur Erledigung der Hausübung, Abhaltung von Nachhilfe und Lernen für Prüfungen etc. dienen.

Ungewöhnlicher Vorschlag der Monarchisten lässt aufhorchen

Dabei lassen die Monarchisten mit einem ungewöhnlichen Vorschlag aufhorchen: Im Vordergrund einer solchen Ganztagsschule solle nicht der normale Unterricht stehen, der die Schüler ohnehin zu stark belast, vielmehr müsse ein Gegengewicht zum Alltag geschaffen werden: vermehrte sportliche Betätigung, eine Art “Pfadfinderwesen” und die Beschäftigung mit der Natur sollen den Kinder und Jugendlichen Gelegenheit geben, sich “auszutoben” und gleichzeitig das soziale Gemeinschaftswesen und Zusammengehörigkeitsgefühl zu fördern bzw. der in unseren Tagen auftretenden zunehmenden Bewegungslosigkeit und dem Unverständnis gegenüber der Natur entgegensteuern. Dem Marken-Fetisch könne man zudem mit der Einführung von modernen Schuluniformen entgegenwirken.

Regierung senkt Wahlalter, vernachlässigt aber politische Bildung

In dieses Nachmittagsprogramm müsse dringend auch Politische Bildung und eine Art “Staatsbürgerschaftskunde” integriert werden, um den Heranwachsenden nicht nur Patriotismus und Offenheit gegenüber anderen Kulturen zu vermitteln, sondern diesen vor allem die Werte Pluralismus, Toleranz und Demokratie zu vermitteln.

Weiters sei ein derartiges Nachmittagsprogramm ein unersetzbarer Bestandteil einer Integrationspolitik gegenüber Inländischen Kindern aus schwierigen familiären Verhältnissen oder Kindern aus Zuwanderungsfamilien.

Lehrer: "Autoritäten" gefragt - mit 50 raus aus den Klassen

„Freilich müsste auch die Qualität des Lehrpersonals dringend verbessert werden. Es kann nicht sein, dass praktisch jeder in diesem Land Lehrer werden kann. Es muss hier eine wesentlich selektivere Auswahl bereits vor dem Studienbeginn bzw. in der Anfangsphase erfolgen. Wir brauchen nicht nur fachlich qualifizierte Lehrkräfte, wir brauchen keine Frauen- oder Männerquoten, sondern vor allem Lehrerinnen und Lehrer die aufgrund ihrer pädagogischen Fähigkeiten und ihrer Autorität geeignet sind“, so SGA- Pressesprecher Alexander Šimec. Darüber hinaus müsse man sich überlegen, Lehrkräfte mit 45 fakultativ und mit spätestens 50 Jahren verpflichtend vom Unterrichtsbetrieb mit den Kindern und Jugendlichen abzuziehen und in Beratungs- und Betreuungsfunktionen, Erwachsenenbildung, Verwaltung etc. einzusetzen.

Monarchisten lehnen Wiedereinführung von Studiengebühren ab

Wie SGA-Sprecher Alexander Šimec weiters mitteilte, seien die Monarchisten grundsätzlich für eine Gewährleistung eines freien Zugangs zu den Universitäten. Man könne sich aber bei einem weiteren hohen Andrang ausländischer Studierender an die heimischen Unis auch vorstellen, Studiengebühren für alle Studierenden einzuführen und im Gegenzug für österreichische Studienberechtigte durch den Staat Gutscheine für ein gebührenfreies Studium ausgeben zu lassen.

 
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