Monarchie und Liberalismus PDF Drucken E-Mail
Samstag, den 26. Februar 2011 um 00:00 Uhr

Monarchie und Liberalismus

Monarchie und Liberalismus: sind das nicht unvereinbare Gegensätze? Nach klassischer naiv-progressiver Lesart kann eine freiheitlich organisierte Zivilgesellschaft erst in einer Republik zu ihrer vollen Entfaltung kommen.

Freilich entlarvt der immer prekärer werdende Zustand dieser Zivilgesellschaft in Zeiten der Krise gerade in den dominierenden Republiken derartige Dogmen als Phantastereien ohne reale Grundlage, und es ist zu beobachten, dass es auch in jenen Monarchien, in denen die Kontrollfunktion des Monarchen / der Monarchin vom Parteiestablishment ausgehebelt wurde, um die bürgerlichen Freiheiten zunehmend schlechter bestellt ist. Eine immer grösser werdende Anzahl von Menschen stellt sich daher die Frage, ob diese Freiheiten, die in der francisco-josephinischen Ära in Verfassungsrang kamen, nicht in einer starken Monarchie besser aufgehoben wären.

Zu diesem Thema sprach Frau Mag. Eva Demmerle am 4. März 2011 vor den Monarchisten - Schwarz-Gelbe Allianz in Wien.