Liechtenstein: vernichtende Niederlage für "Demokraten" PDF Drucken E-Mail

Mit 76,1 % der Stimmen haben die Liechtensteiner der Verfassungsinitiative der sogenannten "demokratie bewegung in Liechtenstein" eine klare Absage erteilt. Diese Initiative hat vordergründig das Anliegen, "die verlorenen Volksrechte zurück zu gewinnen und  sich für einen Ausbau der demokratischen Rechte einzusetzen" - in Wahrheit aber ging es darum, den Fürsten seines Mitgestaltungsspielraums mehr oder weniger zu berauben. Folgerichtig sieht auch das Fürstenhaus den Vorstoß als "ersten Schritt in Richtung Abschaffung der Monarchie".

"Das Initiativkomitee ist enttäuscht, dass sich die Gegner der Volksinitiative JA - damit deine Stimme zählt mit ihrer Kampagne durchsetzen konnten, die aus dieser einfachen Frage für mehr Volksrechte eine Frage für oder gegen die Monarchie gemacht haben", geben sich die Initiatoren geschlagen.

Damit ist klar: Das Volk des  Fürstentums misst seiner Fürstenfamilie auch weiterhin eine wichtiges Mitspracherecht in politischen Fragen zu - eine Alleinherrschaft der Parteien wie in Österreich kann man sich in unserem kleinen westlichen Nachbarland nicht vorstellen.

Links: 

http://fuerst-und-volk.li/ 

http://www.demokratiebewegung.li/