Was der ORF bei der Beisetzung SKH Otto von Habsburg nicht zeigte PDF Drucken E-Mail

Kapuzingergruft2

Das Ableben Seiner Kaiserlichen und Königlichen Hoheit Dr. Otto von Habsburg war und ist für die Familie und die Anhänger des Hauses, der österreichischen und europäischen Idee, ein schwerer Schlag. Auch die Schwarz-Gelbe Allianz hat, in tiefem Respekt vor seinen Leistungen, von SKH Abschied genommen.

Doch ein Ende ist immer auch ein neuer Anfang.

Nie haben die bekennenden und noch nicht bekennenden Monarchisten und deren Sympathisanten in Österreich und ganz Mitteleuropa in den letzten Jahrzehnten ein derartig berührendes Bekenntnis zu den großen Traditionen und der Zukunftshoffnung, die Otto von Habsburg verkörperte, abgegeben, wie bei den Begräbnisfeierlichkeiten im Juli 2011. Staatsspitze, ORF, zehntausende Wegbegleiter und Zuseher auf den Straßen Wiens, Hunderttausende an den Bildschirmen (die offiziellen Organe haben die Zuseherzahlen vor Ort natürlich heruntergespielt und die Einschaltquoten des ORF lieber gar nicht erst erwähnt) haben dafür Zeugnis abgelegt. Die Familie des verstorbenen Jahrhundertösterreichers und großen Europäers hat mit vollem Recht die Öffentlichkeit eingebunden.

Die Bilder dieser Trauerfeierlichkeiten konnten und können überall gesehen werden, der Abschluss der Veranstaltung vor der Kapuzinergruft am Neuen Markt wurden uns allerdings vom Republiksfunk vorenthalten: nach der Einbringung des Sarges in die Gruft und dem Schließen des Tores hinter den engsten Familienangehörigen, wurde durch die Gardemusik des Bundesheeres auf dem völlig überfüllten Neuen Markt vor Tausenden von Besuchern drei Hymnen intoniert. Den Anfang bildete die umstrittene Bundeshymne, die sehr verhalten und kaum textsicher gesungen wurde. Den Mittelteil stelle die Europa-Hymne dar, die mangels Text nicht mitgesungen werden konnte. Den Abschluss stellte die Volkshymne dar. Das „Gott erhalte“ stellte dabei ein wahres Glaubensbekenntnis der Anwesenden dar: mächtig, markerschütternd, die Melodie, ebenso kraftvoll, getragen und aus voller Brust sang der gesamte Platz die Kaiserhymne! Nachdem die letzten Töne verklungen waren, schleuderten einige lautstark ein jubelndes „Hoch Habsburg!“ hinterher.

Freilich konnte dies der ORF nicht übertragen.

Ebenso selbstverständlich ist es, dass von keinem der offiziellen Organe oder Medien ein Video- oder Audiomitschnitt der Szene zu erhalten war. Dennoch haben wir ein kleines, wenig qualitatives Video aufgetrieben, das die Atmosphäre nur sehr eingeschränkt wiedergibt, aber einen kleinen Eindruck vermittelt:

In diesem Sinne: Innig bleibt mit Habsburgs Throne Österreichs Geschick vereint!

Video-Hinweise bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.