Drittes Quartalstreffen der SGA in Bad Ischl
Wie jedes Jahr fand heuer in Bad Ischl – jenem Ort im Salzkammergut, in dem weiland SM Kaiser Franz Joseph seine Sommer zu verbringen pflegte – am 18. August, dem Geburtstag des Monarchen, ein Fest statt, das Zaungäste und Touristen, aber auch viele Monarchisten anzog.


Wie auch in den vergangenen Jahren haben die SGA-Aktivisten einen reichhaltigen Informationsstand vor der Kirche aufgebaut, vor dem sich die Menschen förmlich drängten, und uns Anstecknadeln mit dem Doppeladler – dem Symbol für die mitteleuropäische Wiedervereinigung – förmlich aus der Hand rissen. Auch unsere Informationsbroschüren waren bald vergriffen und alle Flugzettel, die auf unsere Tagung am Nachmittag hinwiesen, unter die Leute gebracht.
Unermüdlich hatten engagierte Aktivisten schon in den letzten Wochen Plakate im Salzkammergut affichiert sowie im Freundes- und Bekanntenkreis auf das diesjährige Sommertreffen der Schwarz-Gelben Allianz aufmerksam gemacht. Am Nachmittag des 18. August wurde diese Mühe reich belohnt: Der Veranstaltungsort im "Goldenen Ochsen" war bis zum letzten Platz mit Interessenten und Beitrittswilligen gefüllt.

Die Repräsentanten der SGA stellten sich eingehend den Fragen der Besucher, wobei natürlich die Frage nach einer allfälligen Kandidatur bei Wahlen aufgeworfen wurde; wieder einmal wurde klar ersichtlich, dass es nicht ausreicht, wenn ausschließlich die mit Steuerzahlergeldern gemästeten Parteien des republikanischen Blocks sich im Parlament und in den anderen Gremien breitmachen.

Ausführlich erläuterten wir in der Folge unser Konzept eines Monarchen als korrigierendes Gegengewicht zu den Parteien. Auch wurde die Notwendigkeit eines einigen und neutralen Mitteleuropa in Zeiten eines wieder aufrüstenden und wohl bald auch expansiv agierenden Russland einerseits, und der bedenklichen Allmacht der USA andererseits veranschaulicht.
Nach einer kurzen Pause wurden wichtige Ergänzungen am Programm vorgenommen: Angesichts der jüngsten auf nationaler Ebene unlösbaren Probleme mit Verschmutzungen des Flusses Raab, die leider zunehmend auch das Klima zwischen Ungarn und Österreich vergiften, sowie angesichts des schwelenden Atomkonfliktes zwischen der tschechischen sowie der österreichischen Republik stellt die SGA nun die Forderung nach einer konkreten engeren Zusammenarbeit zwischen den mitteleuropäischen Staaten auf. Diese Ergänzungen finden Sie unter "Programm".
Dieses Quartalstreffen hat eindrucksvoll bewiesen: Es wird nicht gelingen, die Anliegen von uns Monarchisten in den republikanischen Medien tot zu schweigen. Der Elan – und auch die Opferbereitschaft – der mitteleuropäisch und monarchistisch eingestellten Bürger wird über kurz oder lang zum Erfolg führen, und das Herz Europas wird wieder zu schlagen beginnen.
