Zweites Quartalstreffen der SGA in Artstetten
SGA-Treffen: Teilnehmer fordern: Familien entlasten!
Auf dem zweiten Quartalstreffen der Schwarz-Gelben Allianz im niederösterreichischen Artstetten stand die Familie im Zentrum der Wünsche der Teilnehmer.
Eine ganze Reihe von Neuinteressenten hatte diesmal den Weg zu unserer Tagung auf sich genommen, sodass diesmal in erster Linie die Vorstellungen unserer Gäste den Verlauf der Debatte bestimmten. Hohe Abgabenbelastung, überfüllte bzw. "wandernde" Schulklassen knapp vor der Matura, aber auch Probleme des Jugendschutzes – Stichwort: "Kampftrinken" unter Kindern und Jugendlichen - sind allesamt Problemfelder, die Menschen mit Nachwuchs heute große Sorge bereiten, und auf die unsere republikanischen Parteien keine zufriedenstellende Antwort geben können.

Dem Wunsch nach einer Stärkung ihres Profils in familienpolitischen Belangen wird die SGA im Herbst nachkommen: Dann steht bei unserem Salzburger Treffen die konkrete Umsetzbarkeit unserer Ideen hinsichtlich einer steuerlichen Entlastung der Familien auf der Agenda, und ein Experte wird Rede und Antwort stehen.
Tenor der Meinungen: In unserem Land muss sich grundlegend etwas ändern, wenn es eine Zukunft jenseits des üblichen republikanischen Fortwurstelns und eine Zukunft für unsere Kinder geben soll.
Monarchistisches Manifest
Haben sich Lücken in unserem Programm jetzt zwar auch nicht völlig, so aber doch weitestgehend geschlossen – bester Beweis dafür ist der fallweise erhobene Vorwurf, unser Programm sei zu ausführlich – so hat bis dato doch eines noch gefehlt: Ein monarchistisches Vademecum, ein mit Herzblut verfasstes Papier, das eine konkrete Standortbestimmung des österreichischen Monarchismus im 21. Jahrhundert enthält; mit einem Wort: ein Manifest. Aufbauend auf dem seit Herbst 2004 entwickelten Programm hat die Führung der SGA ein solches dargelegt, und in Artstetten den Tagungsteilnehmern vorerst intern präsentiert. Eckpunkte sind die Prinzipien Monarchie – Demokratie – Mitteleuropa - Toleranz.

Die Verlesung dieses Manifestes stieß auf überwältigenden Zuspruch, sodass einer öffentlichen Präsentation in den kommenden Wochen im Rahmen einer Pressekonferenz in der Bundeshauptstadt nun nichts mehr im Wege steht. Dieser Vorstellung der Essenz der monarchistischen Idee in unserer Zeit vor den Medienvertretern wiederum wird die Rundsendung an alle unsere Mitglieder und Freunde folgen. Auch wird das "Artstettener Manifest" als PDF-Dokument sowie als Podcast (MP3-Datei zum Anhören) den Besuchern der SGA-Seite zugänglich gemacht werden.
Die Neugier der Medien erwacht
Das Artstettener SGA-Treffen wurde von einem Fernsehjournalisten begleitet, der die stellvertretenden Obleute Michael Vereno und Alexander Šimec eingehend interviewte.

Dieser Tage wird in der österreichischen Bundeshauptstadt ein Beitrag über die SGA vom Stadtsender Puls-TV ausgestrahlt werden. Ab Freitag, den 9. Juni um 18:05 sowie in Wiederholungen am Wochenende, ist der Beitrag zu sehen.
Monarchie: Ende und Neuanfang
Die Donaumonarchie fand bekanntlich mit dem Mord an Thronfolger Franz Ferdinand und seiner Gemahlin Sophie in Sarajevo von der Hand nationalistischer serbischer Fanatiker ihr Ende. Das Paar wurde ganz in der Nähe unseres Tagungsortes, in der Gruft von Schloss Artstetten, zur Ruhe gebettet. Franz Ferdinand war bekanntlich ein Mann, der wohl das Potential und die Willensstärke besessen hätte, die Nationalitätenkonflikte zu beenden und die Völker der Donaumonarchie durch eine umfassende trialistische Reform zu befrieden. Das Habsburgerreich wäre wahrscheinlich heute noch existent, Nationalsozialismus und Kommunismus wären uns erspart geblieben.

Es war daher völlig klar und eine Ehrensache, dass die Teilnehmer des SGA-Treffens im Anschluss an die Tagung noch das Schloss und dessen Gruft aufsuchten, als ein Signal für den monarchistischen Aufbruch an diesem geschichtsträchtigen Ort.

